Umfrageassi – meine 5. Woche bei Kölncampus

Jetzt haben wir rein zeitlich gesehen schon wieder Freitag und mein Bericht der letzten Woche fehlt immer noch… auf gehts…

Der Super-Frührausch vom Freitag war wirklich wundervoll. Es lag einfach diese wundervolle Stimmung in der Luft, die aus einem normalen Ausbildungstag einen ganz besonderen macht. Dabei kam ich alles andere als gut gelaunt in den Sender, musste ich doch schon wieder auf den Campus um hilflose Studenten zu Umfragen zu überreden. Thema: “Was ist für dich typisch afrikanisches Essen?” in Anlehnung an die Afrika-Woche. Mal ganz ehrlich, mein erster Gedanke war “….”, was übersetzt soviel heißt wie: “..da finde ich doch nie jemanden, der was gescheites zu sagen hat…”. Aber ich sollte mich getäuscht haben.

In den ersten 45 Minuten schien ich noch mit meinem Gefühl richtig zu liegen. Menschen joggten die letzten Meter in die Uni um an mir vorbeizukommen oder versuchten einfach nur ganz ungeheuer wichtig zu wirken, nach dem Motto “… der traut sich doch wohl nicht mich anzusprechen, wenn ich in Gedanken versunken bin …”. Traute er sich doch, führte trotzdem nicht zu einer Antwort. Als ich mich schon geschlagen geben wollte, bewegte ich mich wieder Richtung Uni Bib und zu meinem Erstaunen, waren dort auf einmal unglaublich viele Menschen die unbedingt mit mir reden wollten (das könnte auch ein wenig übertrieben sein, aber ich habe es so ähnlich in Erinnerung). Einige von diesen wundervollen Geschöpfen hatten auch in der Vorwoche bereits aus Mitleid meine Frage beantwortet und von diesem Moment an, sollte der Tag zu einer riesigen Blumenwiese werden.

Im Sender zurück, machte ich mich gleich an den Schnitt. Der Rechner funktionierte und auch Samplitude machte überhaupt keine Mucken, so dass ich meine Umfrage mit Leichtigkeit pünktlich abliefern konnte. Und zu meiner eigenen Verwunderung schien die Umfrage auch die restlichen Arbeitsbienen des Freitag-Frührauschs zu überzeugen (danke nochmal für das Lob).

Der restliche Tag wurde gefühlt zu einem riesigen Gruppenblumenpflücken. Die Chemie stimmte, der Kaffee floss in Strömen und es wurde viel und herzlichst zusammen gelacht.

Am Ende wurde auch noch bekannt, dass so einige musikalische Schätze in den Frührauschlern schlummern. Nachdem in Gedenken an Oasis bereits “Sad Song” gespielt wurde, ging die Gitarre durch viele weitere Hände um uns noch eine ganze Weile von einem musiklaischem Höhepunkt zum Nächsten zu begleiten.

It was a pleasure.

Rock on

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